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Allgemeine Reise Bedingungen
The 02 Fastflyers UG (haftungsbeschränkt) ®

Geschäftsführer: Michael Heß

[ ARB The Fastflyers Stand 02.2018 ]
1. Abschluss des Reisevertrages/Verpflichtung des Kunden
1.1 Mit der Reiseanmeldung bietet der Kunde The O2 Fastflyers UG (nachfolgend „THE FASTFLYERS bzw. Reiseveranstalter“ genannt) den Abschluss des Reisevertrages verbindlich an und ist bis zur Annahme durch den Reiseveranstalter, längstens jedoch 14 Tage nach Abgabe des Angebotes, hieran gebunden. Grundlage dieses Angebots sind die Reiseausschreibung und die ergänzenden Informationen des Reiseveranstalters für die jeweilige Reise, einschließlich der Leistungs und Ausstattungsmerkmale des Landprogramms (s. Reiseprogramm).
Bitte beachten Sie, dass sämtliche Reiseprogramme von THE FASTFLYERS ausschließlich in der jeweiligen Destination beginnen und weder die Hinreise zum Ort des Reiseantritts, noch die Rückreise vom Ort des letzten Programmteils beinhaltet. Die An und Abreise zum Urlaubsort, welche zum großen Teil mit kundeneigenen Flugzeugen erfolgt, geschieht daher ausschließlich auf eigene Kosten und eigenes Risiko des Kunden, inkl. der besonderen Gefahren und Unwägbarkeiten, die wetterbedingt eine solche Anreise u. U. mit sich bringen. Wenn Ihnen das nicht zusagt, so verstehen wir, dass Sie Abstand davon nehmen möchten, an einem Programm von THE FASTFLYERS überhaupt teilzunehmen.
Diese, für Normalverhältnisse ungewöhnliche, Form der Eigenanreise ist bei THE FASTFLYERS Ausdruck der besonderen Verbundenheit der über das gemeinsame Passion Fliegen vor Ort zusammen kommenden Kunden.
Soweit Transferleistungen Teil des Reiseprogrammes sind (bspw. Taxi oder Busfahrt vom Flughafen zum Hotel oder Veranstaltungsort) sind diese Leistungen explizit in der Reisebestätigung (s. dort) aufgeführt.
Gerne übersenden wir Ihnen auf Wunsch weitere Informationen, sprechen Sie uns an!
1.2 Die Reiseanmeldung kann (fern) mündlich, schriftlich, per Telefax oder auf elektronischem Weg (EMail, online Buchungsformular) erfolgen. Bei elektronischen Buchungen bestätigt der Reiseveranstalter den Eingang der Buchung unverzüglich auf elektronischem Weg. Diese Eingangsbestätigung stellt noch keine Bestätigung der Annahme des Buchungsauftrags dar.
1.3 Reisevermittler (z.B. Reisebüros) und Leistungsträger (z.B. Hotels, Beförderungsunternehmen, Tower) sind vom Reiseveranstalter nicht bevollmächtigt, Vereinbarungen zu treffen, Auskünfte zu geben oder Zusicherungen zu machen, die den vereinbarten Inhalt des Reisevertrages abändern, über die vertraglich zugesagten Leistungen des Reiseveranstalters hinausgehen oder im Widerspruch zur Reiseausschreibung stehen.
1.4 Orts und Hotelprospekte, sowie Internetausschreibungen, die nicht vom Reiseveranstalter herausgegeben werden, sind für den Reiseveranstalter und dessen Leistungspflicht nicht verbindlich, soweit sie nicht durch ausdrückliche Vereinbarung mit dem Kunden zum Gegenstand der Reiseausschreibung oder zum Inhalt der Leistungspflicht des Reiseveranstalters gemacht wurden.
1.5 Der Kunde hat für alle Vertragsverpflichtungen von Mitreisenden, für die er die Buchung vornimmt, wie für seine eigenen einzustehen, sofern er diese Verpflichtung durch ausdrückliche und gesonderte Erklärung übernommen und durch seine Unterschrift bzw durch das online Buchungsformular bestätigt hat.
1.6 Der Vertrag kommt mit dem Zugang der Annahmeerklärung des Reiseveranstalters zustande es sei denn, der Reiseveranstalter hat bereits gem. § 151 BGB auf die Annahmeerklärung im Einzelfall im Rahmen seiner Reiseausschreibung/seines Reiseangebots darauf verzichtet. Im letzteren Fall kommt der Reisevertrag bereits durch die verbindliche Reiseanmeldung des Kunden zustande, die dann ihrerseits als Annahmeerklärung auf das Angebot des Reiseveranstalters gilt. Die Annahmeerklärung der Parteien selbst bedarf keiner bestimmten Form. Bei oder unverzüglich nach Vertragsschluss wird der Reiseveranstalter dem Kunden eine schriftliche Reisebestätigung, meist als Teilnahmebestätigung und Rechnung samt (falls im Sinne von § 651k BGB erforderlich) KundengeldSicherungsschein in einem Dokument verbunden, übermitteln. Kommt der Reisevertrag gem. § 151 BGB unter Verzicht auf eine Annahmeerklärung zustande, so wird dem Kunden in jedem Fall eine Rechnung sowie ein KundengeldSicherungsschein übersandt, in der die gebuchte Reise aufgeführt ist. Bei Unterschreiten der Mindestteilnehmerzahl, behält sich THE FASTFLYERS vor, die Reise in Gänze zu stornieren. Mindestteilnehmerzahl 10, maximale Teilnehmerzahl 20.
1.7 Weicht der Inhalt der Annahmeerklärung des Reiseveranstalters oder seine schriftliche Reisebestätigung vom Inhalt der Buchung ab, so liegt ein neues Angebot des Reiseveranstalters vor, an das er für die Dauer von zehn Tagen gebunden ist. Der Vertrag kommt auf der Grundlage dieses neuen Angebots zustande, wenn der Kunde innerhalb der Bindungsfrist dem Reiseveranstalter die Annahme durch ausdrückliche Erklärung, Anzahlung oder Restzahlung erklärt.
2. Bezahlung
2.1 Nach Vertragsabschluss wird, ZugumZug gegen Aushändigung des Kundengeld Sicherungsscheines gem. §651k BGB eine Anzahlung in Höhe von 30% des Reisepreises fällig, sofern nicht aufgrund eines Sonderarrangement von THE FASTFLYERS eine höhere Anzahlung deswegen erforderlich ist, weil Leistungsträger wie Hotels u. a. ihrerseits eine höhere Anzahlung vom Reiseveranstalter fordern. Die Restzahlung wird 4 Wochen vor Reisebeginn fällig, sofern der Sicherungsschein übergeben ist und die Reise nicht mehr wegen Nichterreichen der Mindestteilnehmerzahl (s. hierzu im Einzelnen die Reiseausschreibung!) abgesagt werden kann, ohne dass es einer weiteren Korrespondenz des Reiseveranstalters an den Kunden bedarf.
2.2 Zeitgleich mit der Anzahlung sind die fälligen Prämien für vermittelte ReiseVersicherungen jeder Art in voller Höhe auszugleichen, sofern auf Kundenwunsch abgeschlossen.
2.3 Dauert die Reise nicht länger als 24 Stunden, schließt sie keine Übernachtung ein und übersteigt der Reisepreis pro Reisenden nicht € 100,, so dürfen Zahlungen auf den Reisepreis auch in Gänze und ohne Aushändigung eines Sicherungsscheines verlangt werden.
2.4 Leistet der Kunde die Anzahlung und/oder die Restzahlung nicht entsprechend den vereinbarten Zahlungsfälligkeiten, so ist der Reiseveranstalter berechtigt, nach Mahnung mit Fristsetzung vom Reisevertrag zurückzutreten und den Kunden mit Rücktrittskosten gemäß Ziffer 4.2 Satz 2 bis 4.5 zu belasten.
2.5 Fallen durch vom Kunden zu vertretene Umstände, ohne mitwirkendes Verschulden des Reiseveranstalters, bei der Vorbereitung oder Durchführung der Reise zusätzliche Kosten für Vertragsleistungen an (z.B. wegen einer erforderlichen kostenpflichtigen Ticketänderungen, u. a. bei fehlerhaften Namensangaben des Kunden), so kann der Reiseveranstalter – nach seiner Wahl  verlangen, dass der Kunde diese ersetzt oder die Zahlung gemäß dem vom jeweiligen Leistungsträger geltenden Zahlungsbestimmungen direkt an diesen vornimmt.
3. Leistungsänderungen
3.1 Eine Änderungen der Reiseleistungen, die nach Vertragsabschluss notwendig werden und vom Reiseveranstalter nicht wider Treu und Glauben herbeigeführt wurden, sind nur gestattet, soweit die Änderungen nicht erheblich sind und den Gesamtzuschnitt der Reise nicht beeinträchtigen.
3.2 Eventuelle Gewährleistungsansprüche bleiben unberührt, soweit die geänderten Leistungen mit Mängeln behaftet sind.
3.3 Der Reiseveranstalter ist verpflichtet, den Kunden über wesentliche Leistungsänderungen unverzüglich nach Kenntnis des Änderungsgrundes zu informieren.
3.4 Im Fall der Änderung einer wesentlichen Reiseleistung stehen dem Kunden die gesetzlichen Ansprüche zu, insbesondere gem. §§ 651a ff. BGB.
4. Rücktritt durch den Kunden vor Reisebeginn/Stornokosten
4.1 Der Kunde kann jederzeit vor Reisebeginn von der Reise zurücktreten. Der Rücktritt ist gegenüber dem Reiseveranstalter unter der unten stehenden Anschrift zu erklären. Falls die Reise über ein Reisebüro gebucht wurde, kann der Rücktritt auch diesem gegenüber erklärt werden. Dem Kunden wird aus Beweisgründen empfohlen, den Rücktritt stets schriftlich zu erklären.
4.2 Tritt der Kunde vor Reisebeginn zurück oder tritt er die Reise nicht an, so verliert der Reiseveranstalter den Anspruch auf den Reisepreis. Stattdessen kann der Reiseveranstalter, soweit der Grund für den Rücktritt nicht von ihm zu vertreten ist oder ein Fall höherer Gewalt vorliegt, eine angemessene Entschädigung für die bis zum Rücktritt getroffenen Reisevorkehrungen und Aufwendungen verlangen.
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4.3 Der Reiseveranstalter pauschaliert diesen Entschädigungsanspruch zeitlich gestaffelt, d.h. unter Berücksichtigung der Nähe des Zeitpunktes des Rücktritts zum Reisebeginn, in einem prozentualen Verhältnis zum Reisepreis. Dabei berücksichtigt er gewöhnlich ersparte Aufwendungen und üblicherweise mögliche anderweitige Verwendungen der Reiseleistungen. Die Entschädigung wird nach dem Zeitpunkt des Zugangs der Rücktrittserklärung des Kunden wie folgt berechnet, wobei – dem Geschäftsmodell von THE FASTFLYERS entsprechend – von der Selbstanreise des Kunden zum Ort des Reiseantritts ausgegangen wird: Bis 60. Tag vor Reiseantritt 40 % des Reisepreises, ab 59. bis 30. Tag vor Reiseantritt 50 % des Reisepreises,ab 29. bis 14.Tag vor Reiseantritt 75 % des Reisepreises, ab 13. Tag vor Reiseantritt 90 % des Reisepreises,bei Nichtantritt (no Show) bzw.bei Rücktritt am Reiseantrittstag 100 % des Reisepreises.
4.4 Dem Kunden bleibt es unbenommen, dem Reiseveranstalter nachzuweisen, dass diesem kein oder ein niedrigerer Schaden entstanden ist, als die von ihm geforderte Pauschale.
4.5 Der Reiseveranstalter behält sich vor, anstelle der vorstehenden Pauschalen eine höhere Entschädigung zu fordern, soweit der Reiseveranstalter nachweist, dass ihm wesentlich höhere Aufwendungen als die jeweils anwendbare Pauschale entstanden sind. In diesem Fall ist der Reiseveranstalter verpflichtet, die geforderte Entschädigung konkret zu beziffern und zu belegen.
4.6 Das Recht des Kunden, gemäß §651 b BGB einen Ersatzteilnehmer zu stellen, bleibt unberührt. Die durch den Eintritt ggf. entstehenden Mehrkosten werden entsprechend in Rechnung gestellt; in jedem Fall wird eine Bearbeitungspauschale in Höhe von € 50, berechnet, die sofort fällig ist
4.7 Es wird auf die Möglichkeit einer ReiseRücktrittskostenVersicherung [RRV] hingewiesen und diese empfohlen, die im Rahmen ihrer Versicherungsbedingungen die hier geregelten Entschädigungen übernimmt, insbesondere im Krankheitsfall; im Einzelfall kann hier ein Selbstbehalt des Kunden zum Tragen kommen oder extra mitversichert sein.
Wir empfehlen die europäische Reiserücktrittsversicherung (www. .de)
Die Zahlungspflicht und Fälligkeit der Rücktrittsentschädigung des Kunden gegenüber dem Reiseveranstalter bestehen unabhängig von Erstattungspflichten durch eine ReiseRücktrittskostenVersicherung. Die Pflicht zur Zahlung der Versicherungsprämie wird vom Rücktritt nicht berührt.
5. Nicht in Anspruch genommene Leistungen
Nimmt der Kunde einzelne Reiseleistungen, die ihm ordnungsgemäß angeboten werden, nicht in Anspruch aus Gründen, die ihm zuzurechnen sind (z.B. wegen vorzeitiger Rückreise), hat er keinen Anspruch auf anteilige Erstattung des Reisepreises.THE FASTFLYERS wird sich aber um Erstattung der ersparten Aufwendungen durch die Leistungsträger bemühen. Diese Verpflichtung entfällt, wenn es sich um völlig unerhebliche Leistungen handelt oder wenn einer Erstattung gesetzliche oder behördliche Bestimmungen entgegenstehen.
6. Mitwirkungspflichten des Kunden
6.1 Mängelanzeige & Abhilfe
Wird die Reise nicht vertragsgemäß erbracht, so kann der Kunde Abhilfe verlangen. Der Kunde ist verpflichtet, einen aufgetretenen Reisemangel unverzüglich anzuzeigen. Unterlässt er dies schuldhaft, tritt eine Minderung des Reisepreises nicht ein. Dies gilt nur dann nicht, wenn die Anzeige erkennbar aussichtslos oder aus anderen Gründen unzumutbar ist.
Der Kunde ist verpflichtet, seine Mängelanzeige dem Vertreter des Reiseveranstalters am Urlaubsort zur Kenntnis zu geben; ist dies im Einzelfall nicht möglich, sind Reisemängel dem Reiseveranstalter an dessen Sitz zur Kenntnis zu geben. Über die Erreichbarkeit der Reiseleitung bzw. des Reiseveranstalters wird der Kunde mit den Reiseunterlagen unterrichtet.
6.2 Fristsetzung vor Kündigung
Will ein Kunde den Reisevertrag wegen eines Reisemangels der in §651 c BGB bezeichneten Art nach §651 e BGB oder aus wichtigem, dem Reiseveranstalter erkennbaren Grund wegen Unzumutbarkeit kündigen, hat er dem Reiseveranstalter zuvor eine angemessene Frist zur Abhilfeleistung zu setzen. Dies gilt nur dann nicht, wenn Abhilfe unmöglich ist oder vom Reiseveranstalter verweigert wird oder wenn die sofortige Kündigung des Vertrages durch ein besonderes, dem Reiseveranstalter erkennbares Interesse des Kunden gerechtfertigt wird.
6.3 Reiseunterlagen
Der Kunde hat den Reiseveranstalter zu informieren, wenn er die erforderlichen Reiseunterlagen nicht innerhalb der vom Reiseveranstalter mitgeteilten Frist erhält.
7. Beschränkung der Haftung
7.1 Die vertragliche Haftung des Reiseveranstalters für Schäden, die nicht Körperschäden sind, also auch betreffend die Haftung für die Verletzung vor, neben oder nachvertraglicher Pflichten, ist auf den dreifachen Reisepreis beschränkt,
a) soweit ein Schaden des Kunden weder vorsätzlich noch grob fahrlässig herbeigeführt wird oder
b) soweit der Reiseveranstalter für einen dem Kunden entstehenden Schaden allein wegen eines Verschuldens eines Leistungsträgers verantwortlich ist.
7.2 Die deliktische Haftung des Reiseveranstalters für Sachschäden, die nicht auf Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit beruhen, ist auf den dreifachen Reisepreis beschränkt. Diese Haftungshöchstsumme gilt jeweils je Kunde und Reise. Möglicherweise darüber hinausgehende Ansprüche im Zusammenhang mit Reisegepäck nach dem Montrealer Übereinkommen bleiben unberührt.
7.3 Der Reiseveranstalter haftet nicht für Leistungsstörungen, Personen und Sachschäden im Zusammenhang mit Leistungen, die als Fremdleistungen lediglich vermittelt werden (z.B. Ausflüge, Sportveranstaltungen, Theaterbesuche, Ausstellungen, Beförderungsleistungen von und zum ausgeschriebenen Ausgangs und Zielort), wenn diese Leistungen in der Reiseausschreibung ausdrücklich als Fremdleistungen gekennzeichnet sind, es sei denn, THE FASTFLYERS erweckt den Anschein Veranstalter zu sein. Der Reiseveranstalter haftet jedoch für Leistungen, welche die Beförderung des Kunden vom ausgeschriebenen Ausgangsort der Reise zum ausgeschriebenen Zielort, Zwischenbeförderungen während der Reise und die Unterbringung während der Reise beinhalten (sog. Transfers), insoweit für einen Schaden des Kunden die Verletzung von Hinweis, Aufklärungs oder Organisationspflichten des Reiseveranstalters ursächlich geworden ist.
7.4 Weitere Haftungsbeschränkungen können sich (nach deutschem Recht gemäß §651 h Abs. II BGB) aus internationalen Übereinkommen oder auf solchen beruhenden gesetzlichen Vorschriften ergeben.
7.5 Der Veranstalter empfiehlt den Abschluss einer Reiserücktritts, Reisekranken, Reisegepäck und Reiseabbruchversicherung.
8. Ausschlussfristen bei Ansprüchen
Ansprüche wegen nicht vertragsgemäßer Erbringung der Reise hat der Kunde innerhalb eines Monats nach dem vertraglich vorgesehenen Zeitpunkt der Beendigung der Reise schriftlich geltend zu machen. Die Geltendmachung kann fristwahrend nur gegenüber dem Reiseveranstalter unter der nachfolgend angegebenen Anschrift erfolgen. Nach Ablauf der Frist kann der Kunde Ansprüche nur geltend machen, wenn er ohne Verschulden an der Einhaltung der Frist verhindert worden ist.
9. Verjährung
9.1 Ansprüche des Kunden nach den §§651 c bis f BGB bei Tod oder Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit, die auf einer vorsätzlichen oder fahrlässigen Pflichtverletzung des Reiseveranstalters oder eines gesetzlichen Vertreters oder Erfüllungsgehilfen des Reiseveranstalters beruhen, verjähren in zwei Jahren. Dies gilt auch für Ansprüche auf den Ersatz sonstiger Schäden, die auf einer vorsätzlichen oder grob fahrlässigen Pflichtverletzung des Reiseveranstalters oder eines gesetzlichen Vertreters oder Erfüllungsgehilfen des Reiseveranstalters beruhen.
9.2 Alle übrigen Ansprüche nach den §§651c bis f BGB verjähren in einem Jahr.
9.3 Die Verjährung nach Ziffer 11.1 und 11.2 beginnt mit dem Tag, der dem des vertraglichen Reiseendes folgt. Fällt der letzte Tag der Frist auf einen Sonntag, einen am Erklärungsort staatlich anerkannten allgemeinen Feiertag oder einen Sonnabend, so tritt an die Stelle eines solchen Tages der nächste Werktag.
9.4 Schweben zwischen dem Kunden und dem Reiseveranstalter Verhandlungen über den Anspruch oder die den Anspruch begründenden Umstände, so ist die Verjährung gehemmt, bis der Kunde oder THE FASTFLYERS die Fortsetzung der Verhandlungen verweigert. Die Verjährung tritt frühestens drei Monate nach dem Ende der Hemmung ein.
10. Pass, Visa und Gesundheitsvorschriften
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10.1Der Kunde ist verantwortlich für das Beschaffen und Mitführen der behördlich notwendigen Reisedokumente, eventuell erforderliche Impfungen sowie das Einhalten von Zoll und Devisenvorschriften. Nachteile, die aus dem Nichtbefolgen dieser Vorschriften erwachsen, z.B. die Zahlung von Rücktrittskosten, gehen zu seinen Lasten. Dies gilt nicht, wenn der Reiseveranstalter nicht, unzureichend oder falsch informiert hat.
10.2 Der Reiseveranstalter haftet nicht für die rechtzeitige Erteilung und den Zugang notwendiger Visa durch die jeweilige diplomatische Vertretung, wenn der Kunde ihn mit der Besorgung beauftragt hat, es sei denn, der Reiseveranstalter hat die Verzögerung zu vertreten.
11. Rechtswahl und Gerichtsstand
11.1 Auf das Vertragsverhältnis zwischen dem Kunden und THE FASTFLYERS findet ausschließlich deutsches Recht, insbesondere deutsches Reisevertragsrecht sowie das Versicherungsvertragsgesetz, Anwendung.
11.2 Soweit bei Klagen des Kunden gegen den Reiseveranstalter im Ausland für die Haftung des Reiseveranstalters dem Grunde nach nicht deutsches Recht angewendet wird, findet bezüglich der Rechtsfolgen, insbesondere hinsichtlich Art, Umfang und Höhe von Ansprüchen des Kunden ausschließlich deutsches Recht Anwendung.
11.3 Der Kunde kann den Reiseveranstalter nur an dessen Sitz verklagen.
11.4 Für Klagen des Reiseveranstalters gegen den Kunden ist der Wohnsitz des Kunden maßgebend. Für Klagen gegen Kunden bzw. Vertragspartner des Reisevertrages, die Kaufleute, juristische Personen des öffentlichen oder privaten Rechts oder Personen sind, die ihren Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthaltsort im Ausland haben, oder deren Wohnsitz oder gewöhnlicher Aufenthaltsort im Zeitpunkt der Klageerhebung nicht bekannt ist, wird als Gerichtsstand der Sitz des Reiseveranstalters vereinbart.
11.5 Die vorstehenden Bestimmungen über die Rechtswahl und den Gerichtsstand gelten nicht
a) wenn und insoweit sich aus vertraglich nicht abdingbaren Bestimmungen internationaler Abkommen, die auf den Reisevertrag zwischen dem Kunden und dem Reiseveranstalter anzuwenden sind, etwas anderes zugunsten des Kunden ergibt oder
b) wenn und insoweit auf den Reisevertrag anwendbare, nicht abdingbare Bestimmungen eines Mitgliedstaats der Europäischen Union, dem der Kunde angehört, für den Kunden günstiger sind als die Regelungen in diesen Reisebedingungen oder anwendbaren deutschen Vorschriften.
Hinweis zur Kündigung wegen höherer Gewalt
Zur Kündigung des Reisevertrages wird auf die gesetzliche Regelung im BGB verwiesen, die wie folgt lautet:
„§ 651j: (1) Wird die Reise infolge bei Vertragsabschluss nicht voraussehbarer höherer Gewalt erheblich erschwert, gefährdet oder beeinträchtigt, so können sowohl der Reiseveranstalter als auch der Reisende den Vertrag allein nach Maßgabe dieser Vorschrift kündigen.
(2) Wird der Vertrag nach Absatz 1 gekündigt, so findet die Vorschrift des § 651e Abs. 3 Satz 1 und 2, Abs. 4 Satz 1 Anwendung. Die Mehrkosten für die Rückbeförderung sind von den Parteien je zur Hälfte zu tragen. Im Übrigen fallen die Mehrkosten dem Reisenden zur Last.“
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Geschäftsführer: Michael Heß
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